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Bremsen-Check

Besser bremsen

Eine gut funktionierende Bremse ist für die Sicherheit im Auto das Wichtigste. Sie muss jederzeit voll einsatzbereit sein. An der Bremse und ihrer Wartung sollte man nicht sparen, sonst gefährdet man sich und andere Verkehrsteilnehmer. Wir prüfen Ihre Bremsanlage auf Herz und Nieren, und wenn wir etwas austauschen müssen, verwenden wir nur Ersatzteile der führenden Hersteller.

Laut den Zahlen der Prüforganisationen TÜV, GTÜ oder Dekra haben rund 20 Prozent aller Fahrzeuge Mängel an der Bremsanlage. Die Bremse ist ein komplexes System aus Bauteilen, auch wenn man von außen nur die Bremsscheibe und den -sattel sieht. Beim Bremsen-Check prüft der Experte die ganze Bremsanlage, beispielsweise die Bremsflüssigkeit, Radsensoren für das Antiblockiersystem und die Schleuderhilfe ESP, Bremsbeläge oder die Bremsleitungen. Defekte erkennt der Fachmann nur, wenn er das Auto auf der Hebebühne hat. Die Bremsleistung der Betriebs- und Feststellbremse überprüfen wir auf dem Bremsenprüfstand.

Etwa ein Mal im Jahr sollte die Bremsanlage in der Werkstatt überprüft werden. Aber sobald die Bremse quietscht, das Bremspedal ruckelt oder die Warnleuchte für Bremsflüssigkeit, Belagverschleißanzeige oder Handbremskontrolle angeht, sollte man sich so schnell wie möglich auf den Weg in die Werkstatt machen. 

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Frostschutz

Frostschutz für den Motor

Im Winter muss man als Autofahrer den Flüssigkeiten besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn weder die Kühlflüssigkeit noch das Wischwasser dürfen – wenn es draußen kalt ist – einfrieren oder ausgehen. Wir haben zusammengefasst, was man selbst machen kann und wofür man seine Werkstatt aufsuchen sollte.

Das Kühlerschutzmittel ist mehr als Wasser mit Alkohol. Es schützt vor Rost, Überhitzung und Frost. Vor dem Winter ist es auf jeden Fall sinnvoll, das Kühlerschutzmittel in der Fachwerkstatt auf seine Kältetauglichkeit prüfen zu lassen. Minus 30 Grad Celsius sollte es schon aushalten. Friert das Kühlerschutzmittel im Kühlkreislauf des Fahrzeugs ein, kann das sich ausdehnende Eis im schlimmsten Fall Kühler und Motorblock sprengen – es droht der Totalschaden. Mit eingefrorenem Kühler sollte man auch nicht losfahren, weil der Motor dann sofort heiß wird. Vom Selbstnachfüllen des Kühlerschutzmittels raten die Experten ab. Außer man kennt sich wirklich aus. Denn es gibt unterschiedliche Mittel für spezielle Motoren. Ein falsches Kühlerschutzmittel im Fahrzeug kann schleichend zu gravierenden Schädigungen an Wasserpumpe, Kühler, Schläuchen und Zylinderkopfdichtung und im schlimmsten Fall zu Schädigungen am Motor führen.

Außerdem sollte das Wischwasser gerade im Winter stets einsatzbereit sein. Denn damit hält man die speziell auf Autobahnen oft und sehr schnell salzverschmierte Frontscheibe sauber. Ist das Scheibenwasser erst gefroren oder streikt die Waschdüse, geht gar nichts mehr. Jetzt droht der Blindflug. Wenn das Wischwasser in der Innenstadt einfriert, kann man als Sofortmaßnahme immerhin in die nächste Tiefgarage fahren, dort ist es gerade in den unteren Etagen meistens deutlich wärmer als draußen, und die Leitungen tauen wieder auf. Am besten verwendet man destilliertes oder mit handelsüblichen Haushalts-Wasserfiltern gereinigtes Wasser, so vermeidet man auf Dauer Kalkablagerungen in den Zuleitungen und Scheibenwaschdüsen. Apropos: Gerade die modernen Fächerdüsen vertragen – anders als die herkömmlichen Kugeldüsen – nicht jedes beliebige Frostschutzmittel. Deshalb sollte man im Zweifelsfall lieber zu den Markenmitteln greifen, die die Fachwerkstatt empfiehlt – auch wenn es etwas teurer ist.

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